Allgemein

VonFelix

Auf ne Piz­za nach Nizza

Geschrie­ben von der Roverstufe

Der ers­te Tag begann mit bes­ter Stim­mung und aus unse­rer pro­fes­sio­nell kon­fi­gu­rier­ten „Niz­za :3“-Playlist ent­stand eine gro­ße, sehr schie­fe Karao­kerun­de. Natür­lich wur­den wir dau­er­haft von, unse­rem Model und unse­rer Muse, der Rover­en­te beglei­tet. Unter­wegs wur­den flei­ßig Quel­len in der Schweiz gezählt und in Ita­li­en stan­den wir etwa zehn Minu­ten an einer Schran­ke und wir (unser Lei­ter) konn­ten dabei unse­re (sei­ne) Geduld trainieren.

Im Bus sehr wur­de außer­dem aus­gie­big geschla­fen, obwohl wir uns das Gegen­teil vor­ge­nom­men hat­ten. Eigent­lich schlie­fen irgend­wann fast alle, wes­halb unend­lich vie­le boden­lo­se schla­fen­de Bil­der ent­stan­den. Zwi­schen Regen, Spe­zi und Gnoc­chis, von unse­rem Chef­koch-Rover, ver­ging die Zeit unter unse­rer Assi­brü­cke wie im Flug. Man­che wür­den die fol­gen­de Nacht als annehm­bar beschrei­ben, ande­ren wur­de jeg­li­cher Platz im Bus von Füßen und gespreiz­ten Bei­nen weg­ge­nom­men. Das gro­ße Kenn­zei­chen-Sam­meln lief die gan­ze Zeit und sorg­te für anhal­ten­den Ehr­geiz und eini­ge gebro­che­ne Rekor­de auf der Kenn­zei­chen-Samm­ler-App. Uns ist wich­tig zu erwäh­nen, dass die Sam­meln­den nun die kom­plet­te Schweiz abge­hakt haben!!! 

Der zwei­te Tag begann viel­ver­spre­chend mit einem Früh­stück inklu­si­ve Scho­ko­treu­sel­brot vor der Abtei­kir­che Casa­no­va. Danach ging es direkt wei­ter nach Frank­reich und zunächst hat­te nie­mand etwas aus­zu­set­zen. Doch das änder­te sich kurz dar­auf, nach­dem wir einen gan­zen Berg hoch­ge­gurkt waren und die Gesund­heit eines Mitro­vers UNNÖTIG ris­kiert hat­ten (ihm war sehr schlecht). Oben tra­fen wir näm­lich auf eine Stra­ßen­sper­rung, die offen­bar nie­mand für wich­tig genug gehal­ten hat­te, irgend­wo im Tal bereits aus­zu­schil­dern. Der Umweg, der unse­re Piz­za um gan­ze 3 Stun­den nach hin­ten ver­schob, wur­de schließ­lich unse­rem Wunsch an der Côte d’Azur zu Baden, zum Verhängnis. 

Nach einer klei­nen Umpla­nung ging die Fahrt jedoch wei­ter und unse­rem Lei­ter wur­de, ganz zum Hor­ror einer Roverin, Ikki­mel vor­ge­stellt. Zwi­schen­durch schlie­fen wir schon wie­der – eine inzwi­schen fest eta­blier­te Lager­ak­ti­vi­tät. Für zusätz­li­che Span­nung sorg­te ein Kran­ken­wa­gen im Tun­nel, für den kei­ne Ret­tungs­gas­se gebil­det wur­de. Unse­rem fran­zö­si­schen Traum, wur­de fast ein Strich durch die Rech­nung gemacht, weil wir an der Gren­ze von der fran­zö­si­schen Behör­de ange­hal­ten und kon­trol­liert wur­den. Unse­re Ver­mu­tung ist, dass unser Lei­ter zu sehr wie ein Kin­der­händ­ler aus­sieht, um ihn mit uns im Gepäck pasie­ren zu lassen. 

End­lich in Niz­za, wur­de die lang­ersehn­te Mahl­zeit orga­ni­siert und der Zeit­stress, der beim holen der glu­ten­frei­en Piz­za ent­stand, war schnell wie­der ver­ges­sen. Geges­sen wur­de stil­echt auf unse­ren neu­en, super­tol­len und pro­fes­sio­nell gebau­ten Schwe­den­stüh­len am Strand. Unse­re Füße und Hosen beka­men dann doch noch kurz das Was­ser des Mitt­lel­meers zu spü­ren, bevor wir wie­der zum Bus zurück­keh­ren muss­ten, weil unser ein­stün­di­ges Park­ti­cket aus­zu­lau­fen droh­te. Btw wur­de die kom­plet­te Hand einer Roverin, von einem ihrer Mitro­ver, ganz chil­lig bru­talst in der Bus­tür ein­ge­klemmt. Aber alles gut, tut gar nicht mehr so arg weh. 

Ein kur­zer Besuch bei Lidl für Ener­gy­drinks durf­te natür­lich auch nicht feh­len. Auf der Rück­fahrt lief das Kenn­zei­chen-Sam­meln natür­lich wei­ter­hin auf Hoch­tou­ren, wäh­rend neben­bei der eine oder ande­re Boo­mer-Witz lei­der die Run­de mach­te und ein Kin­der­lie­der­ma­ra­thon neben­bei star­te­te. Wir möch­ten uns hier­mit auch Herz­lich bei einer Rover­mut­ter bedan­ken. Denn ohne ihre aus­gie­bi­ge und viel­fäl­ti­ge Süß­ver­pfle­gung hät­ten wir es wahr­schein­lich nicht­mal über die deut­sche Gren­ze geschafft. 

Aktu­ell sind wir auf dem Weg Rich­tung nächs­te Toi­let­te. Eigent­lich haben wir alle vor, die rest­li­chen 6,5 Stun­den noch wach zu blei­ben. Aber in Wirk­lich­keit sind wir nur gespannt, wer als ers­tes nach­ge­ben und ein­schla­fen wird. Hof­fent­lich ist es nicht unser bes­ter Lei­ter am Steuer.

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VonFelix

Johan­nis­feu­er 2026

geschrie­ben von Felix
Am Sams­tag, dem 20. Juni fand wie­der unser jähr­li­ches Johan­nis­feu­er im Nec­kar­el­zer Burg­gra­ben statt.
Wir tra­fen uns bereits mor­gens zum Auf­bau des zahl­rei­chen Zel­te die wir zum Son­nen­schutz auf­bau­ten. Dann begann auch schon unse­re Bewir­tung, es gab lecke­re Hot­Dogs. Spon­tan hat­ten die Jung­pfad­fin­der auch noch einen Waf­fel­ver­kauf mit Vanil­le­eis­waf­feln und Scho­ko­eis­waf­feln organisiert.
Abends wur­de dann schließ­lich das gro­ße Johan­nis­feu­er entzündet.
Wir bedan­ken uns bei den allen Hel­fern und Besu­chern die trotz des enorm war­men Wet­ters da waren. 

VonGeorg

Track for Kidz 2026

geschrie­ben von der Pfadistufe

Nach­dem wir uns alle am Bahn­hof getrof­fen haben, sind wir zügig in den Zug gestie­gen. Nach einer 3,5h lan­gen Fahrt sind wir auch end­lich ange­kom­men. Man­che von uns woll­ten sich direkt in den Schnee wer­fen, wir durf­ten aber noch nicht, weil wir zuvor noch das Zelt auf­bau­en mussten.
Am Anfang haben wir ver­sucht den schon lie­gen­den Schnee als Boden zu benut­zen, jedoch war es dann doch zu rut­schig. Wir haben uns dann dazu ent­schie­den, den Schnee weg­zu­schau­feln und nach ein paar müh­sa­men Stun­den haben wir es geschafft. Danach haben wir noch schnell das Zelt auf­ge­baut und sind fix zum Essen gegan­gen. An die­sem Abend gab es Gemü­se­ein­topf mit Brot.
Nach dem Essen haben wir Zäh­ne geputzt und sind ins Zelt gegangen.

Der nächs­te Tag star­te­te für uns um 7:00 Uhr mit einem lecke­ren Früh­stück. Um 9:30 Uhr bega­ben sich alle Pfadis in Rich­tung der Büh­ne zur Mor­gen­run­de. Zur Mor­gen­run­de haben wir ein Spiel gespielt, bei dem wir uns in zwei Run­den auf­ge­teilt haben. Die eine Grup­pe waren Kro­ko­di­le, die ande­re Pin­gui­ne. Die Kro­ko­di­le hat­ten die Auf­ga­be die Pin­gui­ne zu fangen.
Nach der Mor­gen­run­de hat­ten wir Frei­zeit und danach spiel­ten wir ein Geländespiel.
Das Gelän­de­spiel dreh­te sich um das The­ma Bau­markt. Es gab vie­le ver­schie­de­ne Sta­tio­nen. An einer konn­te man sich sei­ne eige­ne Far­be mischen, an einer ande­ren warf man unhöf­li­che „Bau­markt­mit­ar­bei­ter“ mit einer Axt ab. Gene­rell hat­ten wir bei den Sta­tio­nen sehr viel Spaß. Nach­dem man mit sei­ner Grup­pe bei einer Sta­ti­on fer­tig war, bekam man ein Möbel­stück aus Papier, das man mit Pin­na­deln auf ein Holz­haus hän­gen konnte.
Um 15:00 Uhr hat­ten wir end­lich Fry­zeit, die die meis­ten von uns mit Schlit­ten­fah­ren ver­brach­ten. Nach dem Schlit­ten­fah­ren haben wir noch mit einer Droh­ne ein gemein­sa­mes Grup­pen­bild gemacht. Vie­le ver­such­ten dabei die Droh­ne mit Schnee­bäl­len abzu­wer­fen (es hat kei­ner geschafft).
Danach haben wir Pfadis eine Burg gebaut um die Schnee­bäl­le von Mari­us abzu­weh­ren. Nach die­ser haben wir noch einen „Schwund“, eine Mischung aus einem Schwein und einem Hund und „Olaf“, einen Schnee­mann, gebaut. Kurz danach gab es Abendessen.
Am Abend hat­te noch die Bar geöff­net, dort gab es Kakao, Chur­ros und ver­sal­ze­ne Pom­mes. Nach der Bar sind wir rela­tiv schnell ins Bett gegangen.

Am nächs­ten Mor­gen star­te­te der Tag für uns um 7:00 Uhr. Wir haben schnell unse­re pri­va­ten Sachen gepackt und hin­te­rer im Speed-Modus das Zelt abge­baut. Hin­ter­her gab es eine Mor­gen­run­de und danach haben wir als ers­te den Zelt­platz verlassen.

Ins­ge­samt war es ein schnee­rei­ches und schö­nes Wochen­en­de 😊

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VonJohannes

Christ­baum­ak­ti­on 2026

Weni­ge Tage vor der Christ­baum­ak­ti­on 2026 ver­öf­fent­lich­te die KWIN (Kreis­lauf­wirt­schaft Neckar-Oden­wald) ohne Abspra­che eine Infor­ma­ti­on, in der sie die Sper­rung aller Grün­gut­plät­ze bei Glät­te und Eis so wie die Absa­ge aller geplan­ten Christ­baumsamm­lun­gen ver­kün­de­te. Zum Glück wur­den die Tem­pe­ra­tu­ren  zum Wochen­en­de hin mil­der und alle Unstim­mig­kei­ten konn­ten noch recht­zei­tig geklärt wer­den, sodass die Akti­on wie ursprüng­lich geplant um 9 Uhr star­te­te. Von vier ver­schie­de­nen Start­punk­ten in der Wald­stei­ge, Ruhe­statt, am Gemein­de­zen­trum sowie in Diedes­heim schwärm­ten Wöl­f­lin­ge, Jup­fis, Pfadis, Rover, Eltern, Geschwis­ter, Freun­de und Lei­ter in alle Stra­ßen aus. Wie bereits in den letz­ten Jah­ren konn­ten wir so inner­halb weni­ger Stun­den das gesam­te Gemein­de­ge­biet ablau­fen und alle Christ­bäu­me auf vor­her fest­ge­leg­ten Plät­zen zusam­men­tra­gen. Die­se wur­den durch die Fahr­zeug­be­sat­zun­gen auf­ge­la­den und zum Grün­gut­platz „Kir­stet­ter Hof“ gebracht.

Durch den Regen wur­den wir lei­der ziem­lich schnell nass, da das Was­ser nicht nur von oben kam, son­dern auch die Bäu­me bereits ordent­lich durch­feuch­tet waren. Zwi­schen­durch ver­sorg­ten uns Tini und Hei­ke im Gemein­de­zen­trum mit einem lecke­ren Mit­tag­essen unter­stützt von Salat- und Kuchen­spen­den eini­ger Eltern.

 

VonGeorg

Bezirks­la­ger 2026 - Info

Das Georgs­la­ger 2003 war das letz­te Bezirks­la­ger in unse­rem Bezirk, nun gibt es end­lich wie­der ein Bezirkslager!
An die­sem Lager neh­men die Stäm­me aus Haß­mers­heim, Mos­bach, Nec­kar­elz und der Wald­stadt teil.

wei­te­re Infos

    • Lager­platz: TBB-Dittwar
    • Anmel­dung: Bit­te die in der "Anmel­dung" (s.u.) auf­ge­führ­ten Doku­men­te aus­fül­len und bei den Lei­tern abge­ben, ohne über­wie­se­nen Teil­nah­me­bei­trag wer­den Anmel­dun­gen nicht akzeptiert.
    • Früh­bu­cherra­batt: Anmel­dun­gen die bis zum 01. Febru­ar voll­stän­dig abge­ge­ben wur­den, erhal­ten ver­güns­tig­te Teilnahmetarife.
    • Geschwis­ter­bei­trag: Wenn bereits ein Kind mit Nor­mal­bei­trag ange­mel­det wur­de, kön­nen wei­te­re Kin­der zum Geschwis­ter­bei­trag ange­mel­det werden.
    • Sozi­al­bei­trag: Bit­te nur aus­wäh­len, wenn ihr euch dazu berech­tigt fühlt. Das schließt alle mit einem gerin­gen Ein­kom­men oder in einem sons­ti­gen finan­zi­el­len Eng­pass befind­li­chen Fami­li­en ein. Bit­te vor der Abga­be der Anmel­dung mit den Lei­tern dar­über sprechen.
      Wenn ihr für einen Zuschuss aus dem Lan­des­ju­gend­plan (sie­he: https://www.oase-bw.de/form/edit/formId/10) qua­li­fi­ziert seid, kön­nen wir die Zuschüs­se bean­tra­gen. Unbe­dingt früh­zei­tig melden!

Berichterstattung

Es wird sich wie üblich je nach Emp­fang und Mög­lich­kei­ten auf dem Lager erst her­aus­stel­len, inwie­fern eine Live­be­richt­erstat­tung über­haupt mög­lich ist.

  • Vie­le Bil­der, vie­le Gesich­ter *
    • Cloud Bezirk:
    • Web­site Neckarelz:
  • Eini­ge Bil­der, weni­ge Gesich­ter *

     
    *Auf der Website/Cloud von Neckarelz/Bezirk wer­den wir ver­mut­lich die meis­ten Bil­der hoch­la­den. Da die Ser­ver in Deutsch­land ste­hen, ist hier die Spei­che­rung am unbe­denk­lichs­ten. Fron­tal­auf­nah­men die Gesich­ter zei­gen und nur sel­ten auf Face­book oder Insta­gram erschei­nen, wer­den dort hochgeladen.
    Auf Face­book und Insta­gram wer­den nicht vie­le, aber den­noch eini­ge Bil­der hoch­ge­la­den. Wir ach­ten bei Ser­vern im Aus­land dar­auf, mög­lichst weni­ge Gesich­ter zu zei­gen, das vari­iert jedoch je Stamm. Der Upload wird so sein, wie ihr es aus euren Stäm­men gewohnt seid. 

 
 

Anmel­de­schluss: 24. Juli 2026

VonGeorg

Som­mer­la­ger 2024

Wö-, Jup­fi­la­ger 2024

abwech­selnd geschrie­ben von allen Kin­dern und Jugendlichen

Vom 03. bis zum 10. August waren die Wöl­f­lin­ge und die Jungpfadfinder*innen zusam­men auf Som­mer­la­ger im Brex­bach­tal bei Koblenz. Der Pfad­fin­der­zelt­platz in die­sem Tal pass­te mit sei­ner idyl­li­schen Lage und fast magi­schen Atmo­sphä­re per­fekt zu unse­rem Mot­to: Mittelalter.
Wie es auf gro­ßen Lagern so zur Tra­di­ti­on gewor­den ist, haben wir auch die­ses Mal ein Pim­Pim geschrie­ben. Das Pim­Pim ist unser Lager­ta­ge­buch und wird jeden Abend von zwei Kin­dern oder Jugend­li­chen geschrie­ben. Viel Spaß beim Lesen.

Tag 1: Die lan­ge Reise

Wir tra­fen uns am Bahn­hof in Nec­kar­elz. Ab da ging die Rei­se los. Mit dem ers­ten Zug ging es nach Mann­heim. Wir haben wer bin ich, Quar­tett und Esel gespielt. Der zwei­te Zug war auf­re­gen­der. Hin­weis: Flo hat uns nicht Ver­ste­cken und Wahr­heit oder Pflicht spie­len gelas­sen. Hin­weis: das ist in einem über­füll­ten Zug auch kei­ne gute Idee. Wir konn­ten in den drit­ten Zug nicht ein­stei­gen, da er zu voll war. In den nächs­ten Zug konn­ten wir ein­stei­gen, die­ser war aber auch sehr voll. In Koblenz konn­ten wir das Gepäck Felix geben, der es zum Zelt­platz gefah­ren hat. Mit der Bus­li­nie 8 sind wir mit lau­tem Gebrüll zum Brex­bach­tal gefah­ren und dann zum Lager­platz gelau­fen. Nach einer kur­zen Pau­se haben wir geschwind unse­re Zel­te auf­ge­baut. Anschlie­ßend haben wir den Lager­platz erkun­det. Zurück am Zelt­platz haben wir uns auf Spa­ghet­ti mit Toma­ten­so­ße gestürzt, dann gin­gen die Diens­te los. Ande­re hat­ten Frei­zeit. Wir schrei­ben jetzt Pim­Pim danach gibt es Lagerfeuer.

Tag 2: Der Mittelaltertag

Wir stan­den auf und haben nach einer Mor­gen­run­de gefrüh­stückt. Danach spiel­ten wir ein gro­ßes Han­dels und Bau Gelän­de­spiel über den gesam­ten Zelt­platz. Wir beka­men Boh­nen als Wäh­rung, mit denen man Res­sour­cen kau­fen konn­te, mit denen man Gebäu­de bau­en konn­te. Ähn­lich wie bei Sied­ler von Catan. Es gab jedoch ein Hin­der­nis: Ein Dieb. Er jag­te uns hin­ter­her und klau­te uns Res­sour­cen. Wir wur­den sie­ben mal über­fal­len. Aber es gab auch Rit­ter. Man konn­te sie sich kau­fen und dann konn­te man gegen den Dieb in einem Schwert­kampf antre­ten. Nach einer lan­gen Mit­tags­pau­se in der wir neben Essen und Diens­te noch Kres­se pflanz­ten, spiel­ten wir wei­ter. Die Händ­ler bei denen man die Res­sour­cen tau­schen konn­te, hat­ten nun den Platz gewech­selt, dafür waren die Kauf­prei­se jetzt güns­ti­ger. Es dau­er­te dann nicht mehr lan­ge, bis eine Grup­pe genug Res­sour­cen hat­te um die rest­li­chen Gebäu­de zu bau­en und so zu gewin­nen. Man­che Grup­pen kauf­ten sich ein­fach aber vie­le Rit­ter um gegen den Dieb Kämp­fe zu machen. Vor dem Abend­essen muss­ten wir duschen gehen, wozu man über den gan­zen Zelt­platz zum Wasch­haus lau­fen muss­te. Den Abend ver­brach­ten wir mit Spie­len und am Lagerfeuer.

Tag 3: Im Kletterwald

Um 7:30 Uhr wur­den wir heu­te von den Lei­tern geweckt. Schnell haben wir uns ange­zo­gen und tra­fen uns zur Mor­gen­run­de. Dort haben wir im Kar­ree ein Zug­spiel gespielt. Danach haben wir gefrüh­stückt. Hin­ter­her haben wir schnell alles gepackt und mach­ten uns auf den Weg zum Klet­ter­wald Sayn. Für die Klet­ter­tou­ren gab es ver­schie­de­ne Schwie­rig­kei­ten. Die Zeit dort ver­ging rasend schnell. Nach­dem wir die Klet­ter­gur­te zurück­ge­ge­ben hat­ten, pack­ten wir alles und lie­fen dies­mal über die still­ge­leg­te Bahn­stre­cke zum Zelt­platz. Das war eine Abkür­zung und wir kamen nach 15-20 Minu­ten schon an. Abends ver­an­stal­te­ten wir einen Mini-Got­tes­dienst. Jeder bekam ein paar Erb­sen. Wenn man jeman­dem Dan­ken woll­te, weil er etwas tol­les Gemacht hat­te oder einem gehol­fen hat, konn­te man ihm eine Erb­se schen­ken. Zum krö­nen­den Abschluss die­ses lan­gen Tages gab es noch Stock­brot am Lagerfeuer.

Tag 4: Stufentag

Heu­te haben wir geschla­fen, bis die Son­ne schon hoch am Him­mel stand. Zum Früh­stück gab es gran­dio­se Pan­ca­kes von unse­rer zau­ber­haf­ten Küche. An die­sem beson­de­ren Tag haben wir uns in unse­re Stu­fen auf­ge­teilt und jede Stu­fe ver­folg­te ihr eige­nes Tages­pro­gramm. Die Wöl­f­lin­ge haben sich vor dem Spü­len schnell aus dem Staub gemacht, Nach einem Toi­let­ten­gang, ging es dann stei­ler den Berg hin­auf als man erwar­tet hat­te. Mit viel Mühe und Not haben wir es schließ­lich aber geschafft. Auf dem Weg zu unse­rem Ziel haben wir meh­re­re aus­ge­dehn­te Pau­sen gemacht, bis wir auf Umwe­gen schließ­lich die Burg Sayn erreich­ten. Wäh­rend­des­sen haben die Jup­fis ver­sucht eine Was­ser­bahn vom Brun­nen bis in eine Spül­wan­ne zu bau­en. Anschlie­ßend kühl­ten sie sich in der Brex ab. Zurück von ihrer Wan­de­rung wur­den die Wöl­f­lin­ge von den Jup­fis mit Was­ser­spritz­pis­to­len über­fal­len. Zum spä­ten Mit­tag­essen gab es Reis mit Gemü­se und Salat. Schließ­lich mach­ten sich die Jup­fis schleu­nigst aus dem Staub um die Höh­le am ande­ren Ende des Zelt­plat­zes zu erkun­den. In die­ser Zeit spiel­ten die Wöl­f­lin­gen Kar­ten­spie­le, erle­dig­ten Diens­te und gin­gen Duschen. Ange­kom­men an der Höh­le muss­ten die Jup­fis auf Stei­nen über den Fluss balan­cie­ren. In der Höh­le war es dun­kel, kühl und nass. Plötz­lich stieß Jona­than auf einen wert­vol­len Fund. Ein Han­dy, ein paar Meter wei­ter ein Schlüs­sel­bund und kurz dar­auf ein Cor­ny Müs­li Rie­gel. Nach kur­zer Betrach­tung der Beu­te fiel auf, dass sie ver­mut­lich einem Lei­ter gehö­ren muss­te. Flo­ri­ans Hosen­ta­sche hat­te nicht nur ein Loch, sie hing prak­tisch nur noch wie ein Stoff­lap­pen an sei­nem Hosen­bein. Anschlie­ßend rede­ten die Jup­fis dar­über, war­um das Bau­en einer Was­ser­bahn eine so schwe­re Auf­ga­be war und die Stim­mung dabei nicht gut war. Um die Stim­mung dann wie­der zu heben, spiel­ten Sie vor der Höh­le dann Wer­wolf und stopf­ten sich voll mit Chips und Mentos. Als die Jup­fis zurück am Lager­platz anka­men, spiel­ten die Wöl­f­lin­ge in der Brex. Abends spiel­ten die Jup­fis eine lan­ge Wei­le UNO und snack­ten Brot mit Auf­strich. Die Wös ver­brach­ten den Rest des Abends am Lagerfeuer.

Tag 5: Der Jahrmarkt

Zum ers­ten mal muss­ten die Wös und Jup­fis fast alle von den Lei­tern um 9 Uhr geweckt wer­den. Zur Mor­gen­run­de spiel­ten wir „Tanz um den Burg­turm“ anschlie­ßend gab es zum Früh­stück Armer Rit­ter. Als wir mit dem Spü­len und Zäh­ne put­zen fer­tig waren, haben wir Wikin­ger­schach gespielt. Danach wur­den wir in Grup­pen auf­ge­teilt und durf­ten an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen Löf­fel bren­nen, Bogen schie­ßen, Stei­ne bema­len, Rin­ge und Becher wer­fen. Zwi­schen­durch haben wir auch mal ein paar Run­den UNO gespielt. Zum Mit­tag­essen gab es Brot mit Auf­strich, Reis von Ges­tern und als Nach­tisch Pfann­ku­chen, die Aaron mit viel Lie­be und Mühe für uns geba­cken hat. Nach dem Essen mach­ten wir wei­ter mit den Sta­tio­nen. Man konn­te Taschen anma­len und wie­der Löf­fel bren­nen und Bogen schie­ßen. Nach den Sta­tio­nen gab es Chi­li sin Car­ne, lei­der! Nach den Diens­ten hat­ten wir Frei­zeit. Spä­ter am Lager­feu­er gab es noch kan­dier­te Äpfel. Die so süß waren, dass eini­ge sie nicht kom­plett Essen konn­ten und man­che die Küche frag­ten ob sie etwas Gemü­se zu essen bekommen. 

Tag 6: Das Ritterfest

Um 8 Uhr wur­den wir geweckt. Zunächst haben wir ein Knap­pen­spiel gespielt, dann gab es Müs­li und Brot zum Früh­stück. Danach mach­ten wir Diens­te. Vor­mit­tags haben wir ein Tausch­spiel gespielt. Wir haben uns in drei Grup­pen ein­ge­teilt und haben bei ande­ren Pfad­fin­dern auf dem Zelt­platz ange­fan­gen uns Din­ge zu ertau­schen. Für den Anfang beka­men wir zwei Tee­beu­tel. Das war manch­mal gar nicht so ein­fach, denn auf dem Zelt­platz waren auch Eng­län­der, Fran­zo­sen und Nie­der­län­der. Unse­re bes­ten Fun­de waren: Piz­za­chips, vier wei­te­re Tüten Chips und vie­le Mar­sh­mal­lows. Um 12 Uhr haben die Lei­ter unse­ren Flag­gen­turm abge­baut. Am Platz haben wir ein Eis und spä­ter zu Mit­tag geges­sen. Nach dem Spü­len haben sich zwei Grup­pen gebil­det. Die ers­te hat sich eine Geschich­te aus­ge­dacht und ein Thea­ter­spiel dar­aus gebas­telt. Die zwei­te hat sich eine Cho­reo­gra­phie für einen Tanz mit Tüchern und Rin­gen über­legt. Den Rest des Mit­tags haben wir schon ein paar Sachen auf­ge­räumt, dass wir mor­gen nicht mehr so viel machen müs­sen. Abends haben wir unse­re Auf­füh­run­gen vor­ge­führt, dann gab es ein drei Gän­ge Menü aus den Sachen die wir heu­te Vor­mit­tag ertauscht hat­ten. Dann mach­ten wir ein rie­si­ges Lager­feu­er, denn wir hat­ten noch meh­re­re Palet­ten, die wir noch ver­bren­nen mussten.

Tag 7: Die Heimreise

Heu­te muss­ten wir bereits um 7:30 Uhr auf­ste­hen. Noch vor dem Früh­stück pack­ten wir unse­ren Schlaf­sack und unse­re Iso­mat­te zusam­men. Nach­dem wir gefrüh­stückt und Zäh­ne geputzt hat­ten, bau­te jede Stu­fe ihr Zelt ab. Danach muss­ten wir das gan­ze Mate­ri­al zum Hän­ger tra­gen und die Baum­stäm­me für die Zelt­stan­gen wie­der zum Holz­la­ger. Dann ver­ab­schie­de­ten wir uns von Mela­nie und schenk­ten ihr eine Schür­ze, dafür das sie für uns gekocht hat. Sie fährt heu­te schon wie­der an den Boden­see. Wir leg­ten unse­re Ruck­sä­cke alle in die Hüt­te und mach­ten eine Müll­ket­te. Wäh­rend Felix und Sabri­na den Hän­ger noch pack­ten lie­fen wir los zur Bus­hal­te­stel­le. Auf der Bus­fahrt waren alle erschöpft von dem anstren­gen­den mor­gen. Ange­kom­men in Koblenz muss­ten wir uns beei­len, um einen Zug zu errei­chen, den wir eigent­lich nicht hät­ten neh­men kön­nen. Den wir aber jetzt neh­men kön­nen, da er Ver­spä­tung hat. Der Zug war mega voll und wir muss­ten im ste­hen Essen. Nach zwei Umstie­gen in Darm­stadt und Mann­heim kamen wir dann end­lich in Nec­kar­elz an. Am GZ ange­kom­men, leg­ten wir unse­re Ruck­sä­cke in den gro­ßen Saal. Han­nah und Sarah hat­ten für uns Nudeln mit Toma­ten­so­ße gekocht. Nach dem Essen muss­ten wir aber noch anfan­gen zu put­zen. Wir schrubb­ten zwei Zelt­bö­den und Herin­ge. Jetzt schau­en wir gleich noch einen Film im gro­ßen Saal.

Tag 8: Putztag

Wir schlie­fen heu­te etwas län­ger. Nach dem Früh­stück wur­den wir in Teams auf­ge­teilt, die ver­schie­de­ne Sachen put­zen muss­ten. Gegen Mit­tag hal­fen dann alle noch bei den Zel­ten. Georg und Kira waren da und haben für uns Wraps zum Mit­tag­essen gekocht. Nach­mit­tags haben wir alles noch auf­ge­räumt und dann zum Abschluss ein Kar­ree gemacht in dem wir Auf­nä­her erhiel­ten plus übrig geblie­be­ne Lebens­mit­tel. Wir konn­ten auch sagen was uns gefal­len hat und was nicht. Jetzt kom­men gleich unse­re Eltern um uns abzuholen.

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VonGeorg

Johan­nis­feu­er 2024

geschrie­ben von Florian

Am Sams­tag, dem 22. Juni, war es wie­der soweit: Wir fei­er­ten unser Stam­mes­fest, das Johan­nis­feu­er. Dafür tra­fen sich die Pfadis und Lei­ter schon frei­tags und began­nen mit den Vor­be­rei­tun­gen von Zel­ten und Mate­ri­al für das bevor­ste­hen­de Fest.
Nach einer kur­zen, aber erhol­sa­men Nacht in der Kryp­ta des Tem­pel­hau­ses began­nen am nächs­ten Mor­gen die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen. Vom Erstel­len der Preis­lis­ten bis zum Vor­be­rei­ten von Feu­er und Sta­tio­nen war alles dabei.
Am frü­hen Nach­mit­tag, als wir uns auf die besu­chen­den Kin­der vor­be­rei­te­ten, begann es zu reg­nen, und so blieb der gro­ße Ansturm aus. Den­noch ström­ten nach und nach, ins­be­son­de­re als der Regen nach­ließ, immer mehr Men­schen in den Burg­gra­ben. Dort gab es eini­ges zu erle­ben: Von Holz­ar­bei­ten über Bogen­schie­ßen und Bas­teln bis hin zu einer Klet­ter­sta­ti­on war für jeden etwas geboten.
Am Abend näher­te sich das Fest sei­nem Höhe­punkt: dem Got­tes­dienst und, damit ver­bun­den, der Ent­zün­dung des Johan­nis­feu­ers. Im Got­tes­dienst setz­ten wir uns mit Johan­nes aus­ein­an­der, der uns, ein hal­bes Jahr vor Weih­nach­ten, dar­an erin­nert, dass, auch wenn es dunk­ler wird, ein Licht kommt. Um das zu fei­ern, ent­zün­de­ten auch wir unser Feuer.
Danach lie­ßen wir den Abend noch bis spät in die Nacht mit Gesang und Gesprä­chen am Lager­feu­er aus-klingen.

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