Lagertagebuch geschrieben von Lagerteilnehmern und Lagerteilnehmerinnen
Wir haben uns heute um 8:30 am Messplatz in Neckarelz getroffen. Dort haben wir das Gepäck in den Reisebus geladen, haben ein Foto gemacht und sind nach Dittwar losgefahren. In Dittwar angekommen sind wir mit dem Gepäck den ultrasteilen Berg hochgelaufen. Aber ein netter Leiter hat uns nach dem halben Weg das Gepäck mit dem Auto abgenommen und wir konnten ihne weiterlaufen. Oben angekommen und voll verschwitzt haben wir die Zelte aufgebaut, die wir später auch vor dem Regen schützen mussten. Zum Abendbrot gab es Curryreis
Danach haben wir alle unsere Dienste erledigt, noch die letzten Zelte ready gemacht und haben noch viele Spiele gespielt. Nach viel Volleyball auf unserem eigenen Volleyballfeld werden wir den Abend noch gemeinsam aber leider wegen der Trockenheit ohne Feuer ausklingen lassen
Geschrieben von der Roverstufe
Der erste Tag begann mit bester Stimmung und aus unserer professionell konfigurierten „Nizza :3“-Playlist entstand eine große, sehr schiefe Karaokerunde. Natürlich wurden wir dauerhaft von, unserem Model und unserer Muse, der Roverente begleitet. Unterwegs wurden fleißig Quellen in der Schweiz gezählt und in Italien standen wir etwa zehn Minuten an einer Schranke und wir (unser Leiter) konnten dabei unsere (seine) Geduld trainieren.
Im Bus sehr wurde außerdem ausgiebig geschlafen, obwohl wir uns das Gegenteil vorgenommen hatten. Eigentlich schliefen irgendwann fast alle, weshalb unendlich viele bodenlose schlafende Bilder entstanden. Zwischen Regen, Spezi und Gnocchis, von unserem Chefkoch-Rover, verging die Zeit unter unserer Assibrücke wie im Flug. Manche würden die folgende Nacht als annehmbar beschreiben, anderen wurde jeglicher Platz im Bus von Füßen und gespreizten Beinen weggenommen. Das große Kennzeichen-Sammeln lief die ganze Zeit und sorgte für anhaltenden Ehrgeiz und einige gebrochene Rekorde auf der Kennzeichen-Sammler-App. Uns ist wichtig zu erwähnen, dass die Sammelnden nun die komplette Schweiz abgehakt haben!!!
Der zweite Tag begann vielversprechend mit einem Frühstück inklusive Schokotreuselbrot vor der Abteikirche Casanova. Danach ging es direkt weiter nach Frankreich und zunächst hatte niemand etwas auszusetzen. Doch das änderte sich kurz darauf, nachdem wir einen ganzen Berg hochgegurkt waren und die Gesundheit eines Mitrovers UNNÖTIG riskiert hatten (ihm war sehr schlecht). Oben trafen wir nämlich auf eine Straßensperrung, die offenbar niemand für wichtig genug gehalten hatte, irgendwo im Tal bereits auszuschildern. Der Umweg, der unsere Pizza um ganze 3 Stunden nach hinten verschob, wurde schließlich unserem Wunsch an der Côte d’Azur zu Baden, zum Verhängnis.
Nach einer kleinen Umplanung ging die Fahrt jedoch weiter und unserem Leiter wurde, ganz zum Horror einer Roverin, Ikkimel vorgestellt. Zwischendurch schliefen wir schon wieder – eine inzwischen fest etablierte Lageraktivität. Für zusätzliche Spannung sorgte ein Krankenwagen im Tunnel, für den keine Rettungsgasse gebildet wurde. Unserem französischen Traum, wurde fast ein Strich durch die Rechnung gemacht, weil wir an der Grenze von der französischen Behörde angehalten und kontrolliert wurden. Unsere Vermutung ist, dass unser Leiter zu sehr wie ein Kinderhändler aussieht, um ihn mit uns im Gepäck pasieren zu lassen.
Endlich in Nizza, wurde die langersehnte Mahlzeit organisiert und der Zeitstress, der beim holen der glutenfreien Pizza entstand, war schnell wieder vergessen. Gegessen wurde stilecht auf unseren neuen, supertollen und professionell gebauten Schwedenstühlen am Strand. Unsere Füße und Hosen bekamen dann doch noch kurz das Wasser des Mittlelmeers zu spüren, bevor wir wieder zum Bus zurückkehren mussten, weil unser einstündiges Parkticket auszulaufen drohte. Btw wurde die komplette Hand einer Roverin, von einem ihrer Mitrover, ganz chillig brutalst in der Bustür eingeklemmt. Aber alles gut, tut gar nicht mehr so arg weh.
Ein kurzer Besuch bei Lidl für Energydrinks durfte natürlich auch nicht fehlen. Auf der Rückfahrt lief das Kennzeichen-Sammeln natürlich weiterhin auf Hochtouren, während nebenbei der eine oder andere Boomer-Witz leider die Runde machte und ein Kinderliedermarathon nebenbei startete. Wir möchten uns hiermit auch Herzlich bei einer Rovermutter bedanken. Denn ohne ihre ausgiebige und vielfältige Süßverpflegung hätten wir es wahrscheinlich nichtmal über die deutsche Grenze geschafft.
Aktuell sind wir auf dem Weg Richtung nächste Toilette. Eigentlich haben wir alle vor, die restlichen 6,5 Stunden noch wach zu bleiben. Aber in Wirklichkeit sind wir nur gespannt, wer als erstes nachgeben und einschlafen wird. Hoffentlich ist es nicht unser bester Leiter am Steuer.
geschrieben von Felix
Am Samstag, dem 20. Juni fand wieder unser jährliches Johannisfeuer im Neckarelzer Burggraben statt.
Wir trafen uns bereits morgens zum Aufbau des zahlreichen Zelte die wir zum Sonnenschutz aufbauten. Dann begann auch schon unsere Bewirtung, es gab leckere HotDogs. Spontan hatten die Jungpfadfinder auch noch einen Waffelverkauf mit Vanilleeiswaffeln und Schokoeiswaffeln organisiert.
Abends wurde dann schließlich das große Johannisfeuer entzündet.
Wir bedanken uns bei den allen Helfern und Besuchern die trotz des enorm warmen Wetters da waren.
geschrieben von der Pfadistufe
Nachdem wir uns alle am Bahnhof getroffen haben, sind wir zügig in den Zug gestiegen. Nach einer 3,5h langen Fahrt sind wir auch endlich angekommen. Manche von uns wollten sich direkt in den Schnee werfen, wir durften aber noch nicht, weil wir zuvor noch das Zelt aufbauen mussten.
Am Anfang haben wir versucht den schon liegenden Schnee als Boden zu benutzen, jedoch war es dann doch zu rutschig. Wir haben uns dann dazu entschieden, den Schnee wegzuschaufeln und nach ein paar mühsamen Stunden haben wir es geschafft. Danach haben wir noch schnell das Zelt aufgebaut und sind fix zum Essen gegangen. An diesem Abend gab es Gemüseeintopf mit Brot.
Nach dem Essen haben wir Zähne geputzt und sind ins Zelt gegangen.
Der nächste Tag startete für uns um 7:00 Uhr mit einem leckeren Frühstück. Um 9:30 Uhr begaben sich alle Pfadis in Richtung der Bühne zur Morgenrunde. Zur Morgenrunde haben wir ein Spiel gespielt, bei dem wir uns in zwei Runden aufgeteilt haben. Die eine Gruppe waren Krokodile, die andere Pinguine. Die Krokodile hatten die Aufgabe die Pinguine zu fangen.
Nach der Morgenrunde hatten wir Freizeit und danach spielten wir ein Geländespiel.
Das Geländespiel drehte sich um das Thema Baumarkt. Es gab viele verschiedene Stationen. An einer konnte man sich seine eigene Farbe mischen, an einer anderen warf man unhöfliche „Baumarktmitarbeiter“ mit einer Axt ab. Generell hatten wir bei den Stationen sehr viel Spaß. Nachdem man mit seiner Gruppe bei einer Station fertig war, bekam man ein Möbelstück aus Papier, das man mit Pinnadeln auf ein Holzhaus hängen konnte.
Um 15:00 Uhr hatten wir endlich Fryzeit, die die meisten von uns mit Schlittenfahren verbrachten. Nach dem Schlittenfahren haben wir noch mit einer Drohne ein gemeinsames Gruppenbild gemacht. Viele versuchten dabei die Drohne mit Schneebällen abzuwerfen (es hat keiner geschafft).
Danach haben wir Pfadis eine Burg gebaut um die Schneebälle von Marius abzuwehren. Nach dieser haben wir noch einen „Schwund“, eine Mischung aus einem Schwein und einem Hund und „Olaf“, einen Schneemann, gebaut. Kurz danach gab es Abendessen.
Am Abend hatte noch die Bar geöffnet, dort gab es Kakao, Churros und versalzene Pommes. Nach der Bar sind wir relativ schnell ins Bett gegangen.
Am nächsten Morgen startete der Tag für uns um 7:00 Uhr. Wir haben schnell unsere privaten Sachen gepackt und hinterer im Speed-Modus das Zelt abgebaut. Hinterher gab es eine Morgenrunde und danach haben wir als erste den Zeltplatz verlassen.
Insgesamt war es ein schneereiches und schönes Wochenende 😊
Wenige Tage vor der Christbaumaktion 2026 veröffentlichte die KWIN (Kreislaufwirtschaft Neckar-Odenwald) ohne Absprache eine Information, in der sie die Sperrung aller Grüngutplätze bei Glätte und Eis so wie die Absage aller geplanten Christbaumsammlungen verkündete. Zum Glück wurden die Temperaturen zum Wochenende hin milder und alle Unstimmigkeiten konnten noch rechtzeitig geklärt werden, sodass die Aktion wie ursprünglich geplant um 9 Uhr startete. Von vier verschiedenen Startpunkten in der Waldsteige, Ruhestatt, am Gemeindezentrum sowie in Diedesheim schwärmten Wölflinge, Jupfis, Pfadis, Rover, Eltern, Geschwister, Freunde und Leiter in alle Straßen aus. Wie bereits in den letzten Jahren konnten wir so innerhalb weniger Stunden das gesamte Gemeindegebiet ablaufen und alle Christbäume auf vorher festgelegten Plätzen zusammentragen. Diese wurden durch die Fahrzeugbesatzungen aufgeladen und zum Grüngutplatz „Kirstetter Hof“ gebracht.
Durch den Regen wurden wir leider ziemlich schnell nass, da das Wasser nicht nur von oben kam, sondern auch die Bäume bereits ordentlich durchfeuchtet waren. Zwischendurch versorgten uns Tini und Heike im Gemeindezentrum mit einem leckeren Mittagessen unterstützt von Salat- und Kuchenspenden einiger Eltern.
Das Georgslager 2003 war das letzte Bezirkslager in unserem Bezirk, nun gibt es endlich wieder ein Bezirkslager!
An diesem Lager nehmen die Stämme aus Haßmersheim, Mosbach, Neckarelz und der Waldstadt teil.
Es wird sich wie üblich je nach Empfang und Möglichkeiten auf dem Lager erst herausstellen, inwiefern eine Liveberichterstattung überhaupt möglich ist.
*Auf der Website/Cloud von Neckarelz/Bezirk werden wir vermutlich die meisten Bilder hochladen. Da die Server in Deutschland stehen, ist hier die Speicherung am unbedenklichsten. Frontalaufnahmen die Gesichter zeigen und nur selten auf Facebook oder Instagram erscheinen, werden dort hochgeladen.
Auf Facebook und Instagram werden nicht viele, aber dennoch einige Bilder hochgeladen. Wir achten bei Servern im Ausland darauf, möglichst wenige Gesichter zu zeigen, das variiert jedoch je Stamm. Der Upload wird so sein, wie ihr es aus euren Stämmen gewohnt seid.
Anmeldeschluss: 24. Juli 2026
abwechselnd geschrieben von allen Kindern und Jugendlichen
Vom 03. bis zum 10. August waren die Wölflinge und die Jungpfadfinder*innen zusammen auf Sommerlager im Brexbachtal bei Koblenz. Der Pfadfinderzeltplatz in diesem Tal passte mit seiner idyllischen Lage und fast magischen Atmosphäre perfekt zu unserem Motto: Mittelalter.
Wie es auf großen Lagern so zur Tradition geworden ist, haben wir auch dieses Mal ein PimPim geschrieben. Das PimPim ist unser Lagertagebuch und wird jeden Abend von zwei Kindern oder Jugendlichen geschrieben. Viel Spaß beim Lesen.
Tag 1: Die lange Reise
Wir trafen uns am Bahnhof in Neckarelz. Ab da ging die Reise los. Mit dem ersten Zug ging es nach Mannheim. Wir haben wer bin ich, Quartett und Esel gespielt. Der zweite Zug war aufregender. Hinweis: Flo hat uns nicht Verstecken und Wahrheit oder Pflicht spielen gelassen. Hinweis: das ist in einem überfüllten Zug auch keine gute Idee. Wir konnten in den dritten Zug nicht einsteigen, da er zu voll war. In den nächsten Zug konnten wir einsteigen, dieser war aber auch sehr voll. In Koblenz konnten wir das Gepäck Felix geben, der es zum Zeltplatz gefahren hat. Mit der Buslinie 8 sind wir mit lautem Gebrüll zum Brexbachtal gefahren und dann zum Lagerplatz gelaufen. Nach einer kurzen Pause haben wir geschwind unsere Zelte aufgebaut. Anschließend haben wir den Lagerplatz erkundet. Zurück am Zeltplatz haben wir uns auf Spaghetti mit Tomatensoße gestürzt, dann gingen die Dienste los. Andere hatten Freizeit. Wir schreiben jetzt PimPim danach gibt es Lagerfeuer.
Tag 2: Der Mittelaltertag
Wir standen auf und haben nach einer Morgenrunde gefrühstückt. Danach spielten wir ein großes Handels und Bau Geländespiel über den gesamten Zeltplatz. Wir bekamen Bohnen als Währung, mit denen man Ressourcen kaufen konnte, mit denen man Gebäude bauen konnte. Ähnlich wie bei Siedler von Catan. Es gab jedoch ein Hindernis: Ein Dieb. Er jagte uns hinterher und klaute uns Ressourcen. Wir wurden sieben mal überfallen. Aber es gab auch Ritter. Man konnte sie sich kaufen und dann konnte man gegen den Dieb in einem Schwertkampf antreten. Nach einer langen Mittagspause in der wir neben Essen und Dienste noch Kresse pflanzten, spielten wir weiter. Die Händler bei denen man die Ressourcen tauschen konnte, hatten nun den Platz gewechselt, dafür waren die Kaufpreise jetzt günstiger. Es dauerte dann nicht mehr lange, bis eine Gruppe genug Ressourcen hatte um die restlichen Gebäude zu bauen und so zu gewinnen. Manche Gruppen kauften sich einfach aber viele Ritter um gegen den Dieb Kämpfe zu machen. Vor dem Abendessen mussten wir duschen gehen, wozu man über den ganzen Zeltplatz zum Waschhaus laufen musste. Den Abend verbrachten wir mit Spielen und am Lagerfeuer.
Tag 3: Im Kletterwald
Um 7:30 Uhr wurden wir heute von den Leitern geweckt. Schnell haben wir uns angezogen und trafen uns zur Morgenrunde. Dort haben wir im Karree ein Zugspiel gespielt. Danach haben wir gefrühstückt. Hinterher haben wir schnell alles gepackt und machten uns auf den Weg zum Kletterwald Sayn. Für die Klettertouren gab es verschiedene Schwierigkeiten. Die Zeit dort verging rasend schnell. Nachdem wir die Klettergurte zurückgegeben hatten, packten wir alles und liefen diesmal über die stillgelegte Bahnstrecke zum Zeltplatz. Das war eine Abkürzung und wir kamen nach 15-20 Minuten schon an. Abends veranstalteten wir einen Mini-Gottesdienst. Jeder bekam ein paar Erbsen. Wenn man jemandem Danken wollte, weil er etwas tolles Gemacht hatte oder einem geholfen hat, konnte man ihm eine Erbse schenken. Zum krönenden Abschluss dieses langen Tages gab es noch Stockbrot am Lagerfeuer.
Tag 4: Stufentag
Heute haben wir geschlafen, bis die Sonne schon hoch am Himmel stand. Zum Frühstück gab es grandiose Pancakes von unserer zauberhaften Küche. An diesem besonderen Tag haben wir uns in unsere Stufen aufgeteilt und jede Stufe verfolgte ihr eigenes Tagesprogramm. Die Wölflinge haben sich vor dem Spülen schnell aus dem Staub gemacht, Nach einem Toilettengang, ging es dann steiler den Berg hinauf als man erwartet hatte. Mit viel Mühe und Not haben wir es schließlich aber geschafft. Auf dem Weg zu unserem Ziel haben wir mehrere ausgedehnte Pausen gemacht, bis wir auf Umwegen schließlich die Burg Sayn erreichten. Währenddessen haben die Jupfis versucht eine Wasserbahn vom Brunnen bis in eine Spülwanne zu bauen. Anschließend kühlten sie sich in der Brex ab. Zurück von ihrer Wanderung wurden die Wölflinge von den Jupfis mit Wasserspritzpistolen überfallen. Zum späten Mittagessen gab es Reis mit Gemüse und Salat. Schließlich machten sich die Jupfis schleunigst aus dem Staub um die Höhle am anderen Ende des Zeltplatzes zu erkunden. In dieser Zeit spielten die Wölflingen Kartenspiele, erledigten Dienste und gingen Duschen. Angekommen an der Höhle mussten die Jupfis auf Steinen über den Fluss balancieren. In der Höhle war es dunkel, kühl und nass. Plötzlich stieß Jonathan auf einen wertvollen Fund. Ein Handy, ein paar Meter weiter ein Schlüsselbund und kurz darauf ein Corny Müsli Riegel. Nach kurzer Betrachtung der Beute fiel auf, dass sie vermutlich einem Leiter gehören musste. Florians Hosentasche hatte nicht nur ein Loch, sie hing praktisch nur noch wie ein Stofflappen an seinem Hosenbein. Anschließend redeten die Jupfis darüber, warum das Bauen einer Wasserbahn eine so schwere Aufgabe war und die Stimmung dabei nicht gut war. Um die Stimmung dann wieder zu heben, spielten Sie vor der Höhle dann Werwolf und stopften sich voll mit Chips und Mentos. Als die Jupfis zurück am Lagerplatz ankamen, spielten die Wölflinge in der Brex. Abends spielten die Jupfis eine lange Weile UNO und snackten Brot mit Aufstrich. Die Wös verbrachten den Rest des Abends am Lagerfeuer.
Tag 5: Der Jahrmarkt
Zum ersten mal mussten die Wös und Jupfis fast alle von den Leitern um 9 Uhr geweckt werden. Zur Morgenrunde spielten wir „Tanz um den Burgturm“ anschließend gab es zum Frühstück Armer Ritter. Als wir mit dem Spülen und Zähne putzen fertig waren, haben wir Wikingerschach gespielt. Danach wurden wir in Gruppen aufgeteilt und durften an verschiedenen Stationen Löffel brennen, Bogen schießen, Steine bemalen, Ringe und Becher werfen. Zwischendurch haben wir auch mal ein paar Runden UNO gespielt. Zum Mittagessen gab es Brot mit Aufstrich, Reis von Gestern und als Nachtisch Pfannkuchen, die Aaron mit viel Liebe und Mühe für uns gebacken hat. Nach dem Essen machten wir weiter mit den Stationen. Man konnte Taschen anmalen und wieder Löffel brennen und Bogen schießen. Nach den Stationen gab es Chili sin Carne, leider! Nach den Diensten hatten wir Freizeit. Später am Lagerfeuer gab es noch kandierte Äpfel. Die so süß waren, dass einige sie nicht komplett Essen konnten und manche die Küche fragten ob sie etwas Gemüse zu essen bekommen.
Tag 6: Das Ritterfest
Um 8 Uhr wurden wir geweckt. Zunächst haben wir ein Knappenspiel gespielt, dann gab es Müsli und Brot zum Frühstück. Danach machten wir Dienste. Vormittags haben wir ein Tauschspiel gespielt. Wir haben uns in drei Gruppen eingeteilt und haben bei anderen Pfadfindern auf dem Zeltplatz angefangen uns Dinge zu ertauschen. Für den Anfang bekamen wir zwei Teebeutel. Das war manchmal gar nicht so einfach, denn auf dem Zeltplatz waren auch Engländer, Franzosen und Niederländer. Unsere besten Funde waren: Pizzachips, vier weitere Tüten Chips und viele Marshmallows. Um 12 Uhr haben die Leiter unseren Flaggenturm abgebaut. Am Platz haben wir ein Eis und später zu Mittag gegessen. Nach dem Spülen haben sich zwei Gruppen gebildet. Die erste hat sich eine Geschichte ausgedacht und ein Theaterspiel daraus gebastelt. Die zweite hat sich eine Choreographie für einen Tanz mit Tüchern und Ringen überlegt. Den Rest des Mittags haben wir schon ein paar Sachen aufgeräumt, dass wir morgen nicht mehr so viel machen müssen. Abends haben wir unsere Aufführungen vorgeführt, dann gab es ein drei Gänge Menü aus den Sachen die wir heute Vormittag ertauscht hatten. Dann machten wir ein riesiges Lagerfeuer, denn wir hatten noch mehrere Paletten, die wir noch verbrennen mussten.
Tag 7: Die Heimreise
Heute mussten wir bereits um 7:30 Uhr aufstehen. Noch vor dem Frühstück packten wir unseren Schlafsack und unsere Isomatte zusammen. Nachdem wir gefrühstückt und Zähne geputzt hatten, baute jede Stufe ihr Zelt ab. Danach mussten wir das ganze Material zum Hänger tragen und die Baumstämme für die Zeltstangen wieder zum Holzlager. Dann verabschiedeten wir uns von Melanie und schenkten ihr eine Schürze, dafür das sie für uns gekocht hat. Sie fährt heute schon wieder an den Bodensee. Wir legten unsere Rucksäcke alle in die Hütte und machten eine Müllkette. Während Felix und Sabrina den Hänger noch packten liefen wir los zur Bushaltestelle. Auf der Busfahrt waren alle erschöpft von dem anstrengenden morgen. Angekommen in Koblenz mussten wir uns beeilen, um einen Zug zu erreichen, den wir eigentlich nicht hätten nehmen können. Den wir aber jetzt nehmen können, da er Verspätung hat. Der Zug war mega voll und wir mussten im stehen Essen. Nach zwei Umstiegen in Darmstadt und Mannheim kamen wir dann endlich in Neckarelz an. Am GZ angekommen, legten wir unsere Rucksäcke in den großen Saal. Hannah und Sarah hatten für uns Nudeln mit Tomatensoße gekocht. Nach dem Essen mussten wir aber noch anfangen zu putzen. Wir schrubbten zwei Zeltböden und Heringe. Jetzt schauen wir gleich noch einen Film im großen Saal.
Tag 8: Putztag
Wir schliefen heute etwas länger. Nach dem Frühstück wurden wir in Teams aufgeteilt, die verschiedene Sachen putzen mussten. Gegen Mittag halfen dann alle noch bei den Zelten. Georg und Kira waren da und haben für uns Wraps zum Mittagessen gekocht. Nachmittags haben wir alles noch aufgeräumt und dann zum Abschluss ein Karree gemacht in dem wir Aufnäher erhielten plus übrig gebliebene Lebensmittel. Wir konnten auch sagen was uns gefallen hat und was nicht. Jetzt kommen gleich unsere Eltern um uns abzuholen.