geschrieben von Felix
Vom 30. Juli bis zum 9. August waren wir dieses Jahr im Lager. Anders als sonst ging es aber nicht nur für unseren Stamm auf Fahrt, nein, diese traten wir gemeinsam mit den anderen Pfadfinden aus unserem Bezirk an.
Zu Anfang fuhren wir hierzu gemeinsam mit einem Bus an den Zeltplatz und legten den letzten Weg zu Fuß zurück. Am Zeltplatz angekommen begannen wir wie üblich mit dem Aufbau der Zelte.
Während des Lagers haben wir viel unternommen, unter anderem römische Ruinen besichtigt, ein Museum besucht, ein großes Geländespiel gespielt, mit Ehemaligen Pfadfindern aus dem Bezirk gegrillt, im Schwimmbad Spaß gehabt und kamen in den Genuß einer Stadtführung.
Es war ein erinnerungswürdiges Lager.
Interessierte können sich die Berichte über die einzelnen Tage hier durchlesen.
Unterstützt wurde das Lager unter anderem durch den Klimal Euro des BDKJ Freiburg - danke!
Das Georgslager 2003 war das letzte Bezirkslager in unserem Bezirk, nun gibt es endlich wieder ein Bezirkslager!
An diesem Lager nehmen die Stämme aus Haßmersheim, Mosbach, Neckarelz und der Waldstadt teil.
Es wird sich wie üblich je nach Empfang und Möglichkeiten auf dem Lager erst herausstellen, inwiefern eine Liveberichterstattung überhaupt möglich ist.
*Auf der Website/Cloud von Neckarelz/Bezirk werden wir vermutlich die meisten Bilder hochladen. Da die Server in Deutschland stehen, ist hier die Speicherung am unbedenklichsten. Frontalaufnahmen die Gesichter zeigen und nur selten auf Facebook oder Instagram erscheinen, werden dort hochgeladen.
Auf Facebook und Instagram werden nicht viele, aber dennoch einige Bilder hochgeladen. Wir achten bei Servern im Ausland darauf, möglichst wenige Gesichter zu zeigen, das variiert jedoch je Stamm. Der Upload wird so sein, wie ihr es aus euren Stämmen gewohnt seid.
Anmeldeschluss: 24. Juli 2026
geschrieben von Kira und Georg
Da die beiden Pfadileiter, Kira und Georg, in diesem Sommer keinen planbaren Urlaub hatten, entschied man sich mit Rovern und Pfadis nach Westernohe zum Bundeslager der DPSG zu fahren. Dieses Lager „Pfingsten in Westernohe“ kurz PiW genannt, findet seit vielen vielen Jahren statt und zieht über 4.000 Pfad-finderinnen und Pfadfinder an.
In Neckarelz machten wir uns mit 3 PKW auf den Weg nach Westernohe wo wir nach einer erschreckend langsamen Fahrt glücklicherweise noch bei Tageslicht ankamen. Wir wurden auf unseren Platz auf dem Kirschbaum verwiesen und bauten unsere Zelte auf. Als Zeltkonstruktion nahmen wir wegen des angekündig-ten Wetters unsere „England-spezial“ Konstruktion, d.h. dass wir zwei Jurten so miteinander verbanden, dass in einer gekocht und gegessen werden konnte und die andere genug Platz zum Schlafen bot. So konnte man trockenen Fußen von A nach B kommen. Es dauerte nicht lange bis sich dieser Entschluss als Gold-richtig herausstellte.
Bei PiW organisiert der Bundesverband mit seinen diversen Organen ein frei wählbares Programm und so verbrachten wir die Zeiträume guten Wetters bei diversen Stationen zur internationalen Pfadfinderarbeit, poli-tische Diskussionen oder beim Basteln in verschiedenen Workshops. Einer der spannendsten Programm-punkte ist stets das internationale Dorf, wenn die verschiedenen Länder traditionelle Speisen verteilen.
Natürlich wurden auch einige Euros im Rüsthausshop gelassen sodass die Rucksäcke im Allgemeinen eher schwerer als leichter waren bei der Rückfahrt.
Die Roverstufe samt Leitern konnte beim Pubquiz im Rovercafe ihre Schwarmintelligenz unter Beweis stellen, als sie mit mehreren Punkten Abstand gewannen und sich so zwei Packungen Chips sicherten.
Unser Essen bestand aus einem sehr fritteusenzentrierten Speiseplan. Selbstgemachte Pommes und Lan-gos waren der Renner.
Da die anderen Bundesländer leider keine Pfingstferien haben, war das Lager bereits am Pfingstmontag zu Ende und so machten auch wir uns auf den Heimweg. Trotz der kurzen Dauer hatten wir massig Spaß und freuen uns auf kommendes Jahr wenn wir wieder zu PiW fahren wollen - und sei es nur zum frittieren.
geschrieben von Tini
Am Samstag, den 17. Juni 2023 fand das Johannisfeuer der Georgspfadfinder des Stammes Don Bosco Neckarelz-Diedesheim im Burggraben Neckarelz statt. Das Fest startete mit einem Geländespiel mit 9 Stati-onen für Kinder und Jugendliche rund um den Burggraben. Hier durften sich die Teilnehmenden darin versu-chen unter anderem ein Spiegelei auf dem Spaten zu braten, über eine Seilbrücke - natürlich mit professio-neller Sicherung - die nahegelegen Elz zu überqueren oder aufgehängte Wasserballons vom Kick-Roller aus aufzupiksen. Bei der der anschließenden Siegerehrung durfte nach Herzenslust die Schoko-Schaum-Kuss-Schleuder ausprobiert werden.
Alles in allem ein vergnüglicher Auftakt, der nicht nur den Teilnehmenden, sondern auch den Leitern, Eltern und Ehemaligen richtig Spaß gemacht hat. Während des Geländespiels waren bereits fleißige Helfer dabei, das Johannisfeuer aufzubauen. Andere bereiteten alles für das leibliche Wohl und für den Gottesdienst, der um 19 Uhr unter freiem Himmel stattfand, vor.
Ein Highlight des Gottesdienstes, der von Diakon Erich Luffer geleitet wurde, war neben der tollen Pfadi-Band, natürlich die Segnung und Entzündung des Feuers. Im Anschluss konnten es sich die Besucherinnen und Besucher mit Getränken, Hamburgern und Grünkernküchle gutgehen lassen.
Der Rest des Abends wurde für viele nette Gespräche und Gitarrenmusik am Lagerfeuer genutzt und bis spät in die Nacht hinein, die ein oder andere Pfadfindererinnerung geteilt. „Das müssen wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder machen. Insbesondere auch dank der tatkräftigen Unterstützung der vielen Ehemaligen und Eltern“ so Georg Böhrer, Stammesvorstand des Stammes. „Es wäre ja schön, wenn daraus eine jährlich wie-derkehrende Tradition entstünde!“
Diesmal gibts mangels Zeit die ich als Website Admin habe, keinen richtigen Bericht von unserem Lager, sondern nur ein paar erklärende Worte. Dieses Jahr nahm unser Stamm zum ersten Mal (seit langem ?!) an Pfingsten in Westernohe (=PiW) teil. In Westernohe ist das Bundeszentrum der DPSG und zu Pfingsten ist dort immer ein großes Lager, diesmal kamen über 4.500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die meisten davon aus Deutschland aber auch ein paar internationale Gäste gab es. Für die Kinder und Jugendlichen war drei Tage lang ein buntes Programm voller Spaß und Freude, mit Workshops von Freunschaftsarmbändern bis Messerschärfen oder Schmieden war alles dabei!
Wir sind als Stamm in drei Lagern unterwegs gewesen, die Pfadistufe, die nur PiW besucht hat, die Wölflinge, die nach PiW noch in Westernohe geblieben ist und die Jupfis, die nach PiW ins Brexbachtal gewandert sind.
Autor unbekannt
Abenteuer, genauer Abenteuer Jungpfadfinderstufe, unter dieses Motto stellen sich die Jungpfadfinder in Gruppenstunden und Aktionen.
Diesen Grundsatz führt die DPSG folgendermaßen aus: „Wir erleben tolle Abenteuer. Gemeinsam erfahren wir, dass wir uns auf die anderen verlassen können. Wir gehen ungewohnte Wege und stellen uns neuen Herausforderungen. Uns reichen einfache Mittel, denn das Leben bietet überall Abenteuer.“
Diesem Grundsatz folgend haben wir, drei Jupfis aus Neckarelz-Diedesheim und unsere Leitenden, uns gemeinsam auf einen Hike, ein Wanderlager, begeben. Im Anschluss an den gemeinsamen Besuch von Pfingsten in Westernohe mit dem restlichen Stamm begaben wir uns auf den Weg zu einem anderen Lagerplatz im Brexbachtal, und das zu Fuß, nur mit einer Karte und dem, was wir tragen konnten ausgestattet.
Am ersten Tag begaben wir uns auf die Wanderung nach Westerburg. Als wir völlig entkräftet an der dortigen Christkönig Kirche ankamen erkannten wir schockiert, dass die angestrebte Liebfrauenkirche bereits fast 2 Kilometer hinter uns lag und machten uns ein weiteres Mal auf den Weg. Belohnt wurden wir für diese Mühen mit dem Besuch einer wunderschönen Kirche mitten in der Natur. Zur Übernachtung wurde uns, direkt an der Kirche und trotzdem sichtgeschützt, eine Wiese durch die Pfarrei überlassen.
Nach einer sehr erholsamen Nacht wurden wir durch das erklingen der Glocken bzw. durch die Leiter, welche durch die Glocken geweckt wurden, geweckt. Als wir uns schlussendlich aus unseren Schlafsäcken geschält hatten, entdeckten wir zu unserer großen Überraschung einen Frühstückskorb, den uns die Kirchendiener vorbereitet hatten. Leider hatten wir allerdings bereits für unser Frühstück eingekauft und der Korb eignete sich nicht für den Weg, also bedankten wir uns für die Geste, begaben uns auf den Weg und Frühstückten nach den ersten Kilometern in Richtung Meudt. Als wir dort am späten Nachmittag schlussendlich ankamen schlug uns auch hier eine enorme Freundlichkeit entgegen. So begrüßte uns der Bürgermeister selbst, zeigte uns die Wiese vor der Gemeindehalle, auf der wir unser Tarp aufbauen durften, berichtete uns über lokale Feste, veranlasste, dass wir Zugang zu Toiletten und Duschen erhielten und zeigte uns sogar, wo wir einkaufen konnten. Nach dem Zeltaufbau und einer ersten Dusche stellten wir unseren Gaskocher auf und machten uns daran, Spaghetti mit Tomatensoße zu kochen. Nachdem auch diese Mahlzeit verspeist worden war, begaben wir uns erneut in unsere Schlafsäcke und bereiteten uns auf eine erholsame Nacht vor.
Den darauf folgenden Morgen begannen wir mit einem Frühstück mit Kaffee und Kakao. Nachdem uns der Bürgermeister noch verabschiedet und den Weg beschrieben hatte machten wir uns wieder auf den Weg, dieses Mal mit noch mehr Motivation, denn am heutigen Ziel, ins Ransbach-Baumbach, erwartete uns bereits ein Freibad und damit verbunden eine ordentliche Abkühlung nach einem weiteren anstrengenden Tag. Um den Abend auch kulinarisch ausklingen zu lassen schöpften wir die Möglichkeiten, die sich uns boten, vollständig aus. Da wir diese Nacht in einem Pfarrheim verbrachten hatten wir zusätzlich zu unserem Topf noch eine Pfanne verfügbar und wir kochten ergänzend zu unseren Knödeln eine Pilzrahmsoße und machten eine große Salatschüssel.
Um diese Möglichkeiten vollständig auszunutzen begannen wir den nächsten Morgen mit einem ausgiebigem Rührei-Frühstück. Endgültig und gut gestärkt machten wir uns nun ein letztes Mal auf den Weg in Richtung Brexbachtal. Nach einer kräftezehrenden Wanderung durch das wundervolle Tal entlang der Brex kamen wir kraftlos und müde auf dem Pfadfinderzeltplatz an und stellten fest, dass wir noch kein Abendessen eingekauft hatten. Zu dritt machten wir uns auf den Weg zum Einkaufen und damit noch einmal einen 10 Kilometer langen Marsch.
Nach diesem anstrengenden Tag dauerte der Schlaf am nächsten Morgen bis in den Mittag und der restliche Tag wurde genutzt, um auszuruhen und die Versprechen der Jungpfadfinder endgültig vorzubereiten.
Unseren zweiten Aufenthaltstag im Brexbachtal nutzten wir, um wieder zu Kräften zu kommen und für eine, in einigen Fällen unfreiwillige, Abkühlung in der Brex. Am Nachmittag wanderten wir zur Burg Sayn und die Jungpfadfinder konnten dort ihre Versprechen ablegen. Diesen wertvollen Schritt feierten sie dann abends bei einer Pizza und unserem letzten Lagerfeuerabend.
Am nächsten Morgen standen wir früh auf, packten unser Gepäck und begaben uns auf den Weg zum Bahnhof und damit in Richtung Heimat. Nach einer Problemlosen Heimreise mit der Bahn erreichten wir das Gemeindezentrum und wurden dort von den Pfadis begrüßt, die ebenfalls in Westernohe waren und noch ein Zelt putzten. Gleichzeitig wurde für uns gekocht und wir konnten uns ein letztes Mal Gemeinsam den Bauch vollschlagen, bevor sich unsere Wege wieder trennten, zumindest bis zur nächsten Gruppenstunde.
>>> Geschrieben von der Pfadistufe
(Wie üblich braucht man Sitzfleisch zum Lesen dieses Lagerberichts, eine Bildergalarie folgt am Ende - viel Spaß beim Lesen und Stöbern!)
Dieses Jahr lautete das Motto unseres Sommerlagers „Harry Potter“. Da durch Corona leider einige Zeltlager ausfallen mussten, freuten wir uns alle umso mehr auf die nächsten zehn Tage.
Am 31. Juli trafen wir uns am Neckarelzer Bahnhof um von dort aus dann zum Gleis 9 ¾ zu gelangen. Als wir dann alle durch die Mauer gegangen waren, verabschiedeten wir unsere Eltern (oder sie eher uns) und stiegen auch schon in den Zug. Nach zwei Umstiegen kamen wir dann endlich um die Mittagszeit in Appenweier an. Nach einer kleinen Wanderung, welche uns unter anderem durch die Meerrettichdorfstraße führte, erreichten wir schließlich den Lagerplatz. Dieser war schon schön nach dem Motto des Lagers hergerichtet. Das hatten wir unseren superdupertollen Leitern zu verdanken, die bereits vier Tage vor uns für ein kleines Vorlager angereist waren. Das hatte einen weiteren Vorteil, nämlich, dass wir weder das Feuerdach, noch die Küche oder gar Dumbledore’s Backoffice aufbauen mussten. Die Aula, sowie die Leiterjurte und die schnarchende Hütte standen ebenfalls schon. Zu unserem großen Leidwesen mussten wir dennoch unsere eigenen Zelte aufbauen, womit wir dann auch gleich begannen. Der Prozess des Zelteaufbauens verlief überraschenderweise ohne größere Reibungen. Nachdem die Rundzelte der Wös standen, schafften es auch die Jupfis und die Pfadis mit megasupertoll geraden Ein-/Zweibeinen ihre Zelte zu errichten.
Ab diesem Punkt begann das große Heiraten und es wurden einige Lagerhochzeiten geplant (kurze Erklärung: Man ist für das Lager verheiratet und kümmert sich wie ein Ehepaar umeinander). Nachdem einige Paare mehr oder weniger inoffiziell geheiratet hatten, beschlossen wir für zwei Paare eine richtige Zeremonie abzuhalten. Diese sollte dann am nächsten Tag stattfinden. Anschließend ließen wir den Abend noch am „Lagerfeuer“ ausklingen, dieses bestand aus 3-4 Kerzen aufgrund von Waldbrandgefahr.
Am 2. Tag brachen einige Leute, die anscheinend die Packliste nicht ordentlich gelesen hatten 😉, auf, um sich Zauberstäbe zu suchen und anschließend zu schnitzen. Währenddessen blieb der Rest auf dem Lagerplatz um sich Lagertagebücher und Hochzeitseinladungen zu basteln oder sonstige Vorbereitungen für diese zu treffen. Als die Zauberstabfraktion wieder zurückgekehrt war, machten wir uns auf, um endlich den See näher zu erforschen. Dort angekommen gab es verschiedene Beschäftigungen, denen wir nachgingen. Einige zogen ihre Bahnen durchs Wasser oder schwammen gar rüber ans andere Ufer, andere glitten einfach nur so durchs Wasser und wieder andere übten diverse Ballsportarten sowohl im Wasser, als auch an Land aus.
Am späten Abend hielten wir dann die wunderbare Hochzeitszeremonie ab. Es wurde gepredigt, gesungen und vieles mehr. Durch unser megamäßiges Zeitmanagement reichte die Zeit leider nur für eines der beiden traumhaften Paare, da noch das Abendprogramm auf dem Plan stand. Bei diesem wurden wir in unsere Häuser eingeteilt. Dafür wurde uns der sprechende Hut aufgesetzt und dieser teilte uns dann durch eine extrem professionell installierte Lautsprecher-Mikrofon-Konstruktion magische Stimme mit, ob wir in Hufflepuff, Rawenclaw, Slytherin oder doch in Gryffindor landeten. Anschließend gab es noch Kuchen und wir gingen alle schlafen.
Dienstags gab es zum Aufstehen erst einmal eine sehr dehnende Einheit Yoga. Nach dieser gab es Frühstück und anschließend färbten wir Halstücher, in den entsprechenden Farben unserer Hogwarts Häuser. Danach brachen wir in unseren Häusergruppen zu einem Geländespiel auf. Dieses orientierte sich vom Inhalt her an „Harry Potter und der Stein der Weisen“. So mussten wir beispielsweise Schlüssel suchen, welche „weggeflogen“ waren, ein Rätsel um Zaubertränke lösen, etc. Die letzte Station bestand darin, Professor Quirrel zu besiegen.
Mittwochs hatten wir dann Unterricht. Unsere "Hauslehrer" lehrten uns die Kunst des Zauberns, des Zaubertränkebrauens, des Wahrsagens und einiges mehr. Nach diesem bezaubernden und sehr lehrreichen Vormittag, bauten wir uns am Nachmittag aus einigen Bierbänken und einer sehr großen Plane eine Wasserrutsche. Auf der hatten wir dann mit sehr viel Spüli und unserem Gummiflamingo Claudia große Freude. Ursprünglich war der Plan danach noch Quidditch zu spielen, jedoch war die Zeit dann schon so fortgeschritten, dass wir das lieber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Am nächsten Tag war Stufentag. Jede Stufe machte sich also in aller Frühe auf zu ihrem eigenen Programm (Naja also außer die Jupfis, die haben ausgeschlafen). Die Wölflinge fuhren mit dem Bus zum Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Dort stellten sie dann ihre eigene Butter her, welche auch gleich beim anschließenden Mittagessen verspeist wurde.
Die Jupfis blieben beim Zeltplatz und gingen zum See. Danach machten sie noch Mango- und Himbeereis.
Die Pfadistufe fuhr mit dem Zug nach Karlsruhe. Dort angekommen teilten sie sich in Gruppen auf, um Scotland Yard zu spielen. Eine Gruppe war also Mr. X und musste von den anderen gefunden werden. Dank des 9€-Tickets konnte dabei auch gleich die neue U-Bahn ausgetestet werden, mit der alle Gruppen im Blitztempo durch die Stadt flitzen konnten. Mittagessen gab es dann im Schlosspark, bevor alle Freizeit hatten um Karlsruhe noch auf eigene Faust zu entdecken.
Der Abend wurde dann von allen Stufen gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen gelassen.
Freitags wurden wir vom Regen geweckt. Dieser hielt aber nicht lange an, weshalb wir mit unserem geplanten Programm starten konnten. Das Trimagische Turnier a.k.a. die Lagerolympiade stand an. Wir hatten viel Spaß beim Teebeutelweitwurf, Teelichter mit einer Wasserspritzpistole ausspritzen, etc. Dieser nasse Spaß wurde dann aber unterbrochen vom Postkartenschreiben und Mittagessen. Anschließend ging es mit der 2. Hälfte des Turniers weiter, die dann praktischerweise auch gleich noch mit einem Seebesuch verbunden wurde. Nach dem Abendessen gab es dann auch noch eine Siegerehrung, bei der verkündet wurde, dass Hufflepuff mit einem knappen Vorsprung von 0,5 Punkten zu Gryffindor gewann.
Samstag war Kulturtag. Wir besuchten die Schauenburg und den dazugehörigen Waldlehrpfad. Nachdem wir den Waldlehrpfad beendet und zu Mittag gegessen hatten, bildeten sich zwei Gruppen. Eine ging noch einmal zur Burg und erkundete diese noch ein bisschen und die andere Gruppe ging zum nahegelegenen Spielplatz um dort entweder ein bisschen aktiv zu werden oder (so wie der Großteil) zu entspannen. Als die Burggruppe dann am Spielplatz angekommen war gab es noch Eis. Danach sind wir wieder mit dem Bus zum Zeltplatz gefahren.
Nach dem straffen aber dennoch spaßigen Programm der vergangenen Tage, entspannten wir am Sonntag ein wenig. Wir schliefen aus, spielten Spiele oder knüpften Freundschaftsarmbänder. Nach dem Mittagessen spielten einige auch Quidditch und wir bauten die Wasserrutsche nochmal auf. Der restliche Abend wurde wieder am "Feuer" verbracht.
Dass sich das Lager allmählich dem Ende zuneigte merkte man besonders montags. Zum einen daran, dass bereits einige Zelte abgebaut wurden um am Abfahrtstag (morgen) Zeit zu sparen, zum anderen am Tagesprogramm. Wir wurden zunächst in unseren Häusern losgeschickt um mit einer Karte Horkruxe zu finden. Diese waren Holzscheite auf denen die Symbole der Dinge die sie darstellten abgebildet waren. Nach nicht allzu langer Zeit kamen die Gruppen schon zurück. Einige hatten jedoch nicht alle Horkruxe gefunden. Wie sich später herausstellte lag dies bei einer Gruppe daran, dass das Holzstück einfach weg war, bei einer anderen jedoch daran, dass sie nicht richtig suchten. Das Programm wurde dann bis zum Abend pausiert. In der Zwischenzeit gingen die Wös und die Jupfis zum See während die Pfadis, wie bereits erwähnt, einige Zelte abbauten. Nach dem Abendessen wurden dann die Horkruxe mit Hilfe von Gryffindors Spaltaxt zerstört. Anschließend besiegten wir noch Lord Voldemort. Zur Feier des Tages gab es dann eine Party, bei der es meeeega leckeren Kuchen und Bowle gab.
Für einige Pfadis begann der Dienstag schon sehr früh. Da sie am Tag davor nicht mehr zum See gehen konnten, weil sie Zelte abbauten, hatten sich einige von ihnen vorgenommen so früh aufzustehen, dass sie rechtzeitig zum Wecken um 7 Uhr wieder fertig geduscht auf dem Zeltplatz waren. So standen sie um 5:30 Uhr auf und machten sich auf zum See. Dieser war entgegen jeder Erwartung nicht so kalt wie es draußen war. Tatsächlich war er im Vergleich zur Außentemperatur angenehm warm. Wieder angekommen am Zeltplatz wurde dann auch schon der Rest geweckt. Nach einem kurzen Frühstück ging es schließlich ans Zelte abbauen. Nachdem wir alles abgebaut, gespült, geputzt und verräumt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Nach erneut zwei Umstiegen und etwas Verzögerung kamen wir auch endlich wieder in Neckarelz am Bahnhof an. Nach einem kurzen Fußmarsch waren wir dann schließlich am GZ. Den restlichen Tag dort verbrachten wir mit Zeltplanen putzen, Sachen aufräumen, etc. Am Ende vom Tag waren alle so müde, dass wir relativ schnell ins Bett gingen.
Mittwochs wurde noch der Rest sauber gemacht. Wir putzten Zeltböden, räumten noch mehr Zeug auf, usw. Als wir damit endlich fertig waren reflektierten wir. Unsere Leiter waren diesmal sehr kreativ was die Reflexion anging. So wurde der Küche beispielsweise Feedback gegeben indem für alles Gute süßer Saft in einer Kanne mit Zitronensaft für alles Schlechte gemischt wurde und wir am Ende selbst schmecken konnten, wie das Lager allen geschmeckt hat (Shoutouts für die Kreativität). Anschließend gab es noch ein Carée und wir sangen ein Lied zum Abschluss. Dann gingen wir alle nach Hause.
Zu Beginn der Karwoche machten sich neun Leiterinnen und Leiter unseres Stammes auf den Weg nach Kandersteg in die Schweiz. Dort entstand drei Jahre nach dem ersten Weltpfadfindertreffen 1920 (World Scout Jamboree) ein internationales Pfadfinderzentrum, wo man an jedem Tag das „Jamboree-Gefühl“, ein Gefühl der Verbundenheit zu allen Pfadfindern weltweit, erleben kann. Im kommenden Jahr feiert Kandersteg sein 100-jähriges Bestehen.
Wir wollten uns an diesem speziellen Ort mit grundlegenden Themen der Pfadfinderarbeit, aber auch aktuellen Themen der Jugendarbeit beschäftigen. So wurde gerade der Krieg in der Ukraine zum Anlass genommen, sich tiefgehender mit Friedenspädagogik zu beschäftigen und wie man mit Kindern und Jugendlichen solche Themen aufarbeiten kann. Klassisch pfadfinderische Themen wie die Identität des Verbands und Methodiken der Pfadfinderarbeit durften natürlich auch nicht fehlen und so legten einige sogar ihr Leiterversprechen bei Sonnenaufgang am Ostersonntag ab.
Bei bis zu -5°C in der Nacht und maximal 15°C tagsüber hatten wir den Zeltplatz zu großen Teilen für uns und teilten den Platz, der im Sommer tausende Pfadfinder:innen beherbergt, nur mit einer Gruppe aus Italien. Dennoch blieben die internationalen Begegnungen, dank der Möglichkeit in Häusern zu schlafen, nicht aus. Als einzige Gruppe mit Feuerstelle ergaben sich mehrere Zusammenkünfte auf unserem Platz die wir sicher in guter Erinnerung behalten werden – unser Highlight bleibt das echte Schweizer Raclette über dem Feuer!
Nach fünf kurzen Tagen mussten wir schweren Herzens wieder in die Realität des Berufslebens zurückkehren und das traumhafte Ambiente der Schweizer Alpen zurücklassen, jedoch nicht ohne das Versprechen einer baldigen Rückkehr und der Vorfreude auf kommende Gruppenstunden und Aktionen!